Die Umgebung von Sitia, Dionysos Der Osten KretasIm Vergleich zur üppig bewaldeten Südseite der Insel , wirkt die östliche Hälfte Kretas recht karg. Tatsächlich gehört die Region nicht nur zu den trockensten Regionen von Griechenland , sondern von ganz Europa. Nichtsdestotrotz ist auch das östliche Kreta mit seiner an das extrem trockene Klima angepassten Vegetation überaus reizvoll. Die Landschaft ist geprägt von Ölbäumen und der Phrygana, einer kugelbuschartigen, äußerst hitzeresistenten Pflanze. Zudem gibt es auf der Ostseite Kretas verschiedene Palmenarten, eine beeindruckende Sehenswürdigkeit ist der Palmenstrand von Vai. Besonders für Reisende, die Wert darauf legen, dem Massentourismus so manches Ferienortes zu entfliehen, ist Ostkreta empfehlenswert. Im Gegensatz zur Südhälfte der Insel, die extrem auf den Tourismus eingestellt ist, ist im Osten Kretas nach wie vor ein ruhiger Urlaub, fernab touristischer Zentren möglich. Kreta hat drei Flughäfen, von denen zwei auf der Ostseite der Insel liegen: Iraklio und Sitia. Beide Flughäfen werden auch von günstigen Airlines regelmäßig angeflogen. Zwar ist auf der Ostseite Kretas das trockene Klima der Insel besonders stark ausgeprägt, dennoch gibt es für Urlauber nicht nur wunderschöne Strände, sondern auch beeindruckende Landschaften und tolle Sehenswürdigkeiten zu entdecken. SitiaSitia ist ein kleiner, am Berg gebauter Ort im äußersten Osten Kretas. Der kleine Ort bietet sich als Urlaubsort besonders an, da er sowohl eine attraktive Lage direkt am Meer hat als auch eine gute Ausgangsposition für Ausflüge zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der nahen Umgebung bietet. Mit etwas mehr als 8000 Einwohnern ist Sitia die fünftgrößte Stadt der Präfektur Lasithi. Die Region um Sitia ist deutlich geprägt vom dort betriebenen Olivenanbau. Wenngleich es an der Hafenpromenade zahlreiche Einrichtungen gibt, die deutlich auf ausländische Urlauber zugeschnitten sind, ist das touristische Angebot Sitias doch stark begrenzt. Dieser Tatsache verdankt Sitia ihr unverfälschtes und angenehm authentisch kretisches Flair, das kulturinteressierte Urlauber sehr zu schätzen wissen. Auf einer Hochebene über der Stadt befindet sich ein 2004 fertig gestellter, aber erst kürzlich auch für internationale Flüge in Betrieb genommener Flughafen. In Sitia gibt es mehrere Museen, das berühmteste ist das Archäologische Museum Sitia, in dem Funde der berühmten ostkretischen Ausgrabungsstätten ausgestellt werden, sowie diverse hoch interessante archäologische Stätten. Auch in der nahen Umgebung Sitias gibt es jede Menge Sehenswertes. Mit dem eigenen Fahrzeug, per Mietwagen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch per Fahrrad erreichen Sie die nahe gelegenen Orte Sitia, Roussa Eklissia, das Kloster Toplou, Palekastro, Kato Zakros und den einzigartigen Palmenstrand von Vai. Auch bieten sich Ausflüge per Schiff auf die Nachbarinseln an. Die Umgebung von Sitia
Der ruhige Ostteil Kretas ist bisher noch vom Massentourismus verschont geblieben, die Urlauber zieht es an den 9 km entfernt liegenden Palmenstrand Vai: Beide sind sehenswert, doch auch die oben genannten Orte laden zum Verweilen ein: Roussa Ekklisia, Sitia, Palekastro, Agathias oder die Strände von Ithanos. Des Weiteren lohnen eine Fahrt nach Kato Zakros und eine Wanderung durch das "Tal der Toten" oder durch die Schlucht von Hohlakies zum Karoumes Strand. PalekastroDas in unmittelbarer Nähe zum bereits angesprochenen Palmenstrand von Vai gelegene Örtchen Palekastro ist mit knapp 1100 Einwohnern deutlich kleiner und entsprechend beschaulicher als Sitia. Das touristische Angebot Palekastros hält sich stark in Grenzen. In erster Linie leben die Einwohner des Dorfes vom Oliven- und Weinanbau, vereinzelt finden sich auch noch hauptberufliche Fischer, dieser Berufsstand hat es auf Kreta aufgrund der immer massiver werdenden Überfischung des Meeres allerdings immer schwerer. Als Urlaubsort ist Palekastro vor allem für diejenigen Reisenden interessant, die eine Individualreise, weit weg von massentouristischen Zentren planen. Die unberührte Natur und die wunderschönen Strände, die zum Teil vollkommen einsam sind, strahlen eine ungewöhnliche Gelassenheit aus, die man auch den Einheimischen sofort anmerkt. Der geplante Bau einer riesigen Hotelanlage mit drei (!) Golfplätzen und diversen weiteren touristischen Einrichtungen wurde im Mai dieses Jahres aufgrund des andauernden extremen Widerstandes des Einwohner und des Nichteinhaltens europäischer Umweltschutzstandards für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Die bedeutendste Sehenwürdigkeit ist zweifelsohne die Ausgrabungsstätte Roussolakkos, ca. 2km östlich der Stadt Palekastro. Die vor über hundert Jahren entdeckte Stadt enthielt einmalige Schätze, die heute größten Teils im Archäologischen Museum Sitia zu betrachten sind. Wie bereits betont, gilt auch für Palekastro, dass bei einem Urlaub verschiedene Ausflüge zu den wunderschönen Stränden entlang der Ostküste Kretas nicht fehlen sollten. Strände in der Umgebung
1. Ithanos (oder Ermoupoli) besteht eigentlich aus drei kleineren, sehr malerischen Stränden. Hier befinden sich auch noch die Ruinen der antiken Stadt Ithanos, von der Teile im Meer versunken sind.
2. Vai: Ein in Europa einzigartiger Palmenwald erstreckt sich bis an den feinen Sandstrand von Vai. Dieser Strand wird als besonders attraktiver und sauberer Ort jährlich mit der „Blauen Flagge“ ausgezeichnet. Hier findet man allerdings auch viele andere Urlauber in der Hochsaison, ferner Wassersportangebote, ein Restaurant und Einkaufsmöglichkeiten. Ein weiterer, ruhigerer Strand liegt hinter dem Berg, am Restaurant vorbei. 3. Maridati: Ein kleiner, gemütlicher Strand mit Schatten spendenden Bäumen und einem Restaurant, in dem man lecker essen und trinken kann und dabei einen schönen Blick aufs Meer hat.
4. Kouremenos: Ein lang gestreckter Sandstrand hinter Palekastro. Hier treffen sich gerne die Windsurfer. Restaurants und einen kleinen Hafen findet man auch dort. 5. Chiona: Den idealen Familienstrand erreicht man von Palekastro aus Richtung Agathias. Man findet dort auch mehrere Fischtavernen und die Ausgrabungsstätte eines minoischen Palastes. 6. Karoumes: Um dieses stille Örtchen zu finden, muss man schon etwas tun, er ist nur zu Fuß oder Schiff zu erreichen; befindet sich am Ende der Schlucht von Hochlakies. 7. Kato Zakros: An diesen beeindruckenden Strand mit kristallklarem Wasser und kleinen Kieselsteinen gelangt man zu Fuß durch das "Tal der Toten", per Auto oder Bus. Kato Zakros liegt an der Europäischen Wanderstrecke E 4. Auch hier können sich Kulturbeflissene laben bei der Besichtigung der minoischen Ausgrabungsstätte von König Minos, die man auf ca. 2000 v. Chr. datiert. Danach (oder auch vorher) laden etliche Tavernen zur körperlichen Erquickung ein. 8. Xerokampos: (oder auch "Katsounaki" genannt) ein größerer Sandstrand, neun Kilometer hinter Zakros, über eine schlechte Straße zu erreichen, mit einigen Tavernen. UnterkünfteDa der Osten Kretas bisher noch nicht vom Massentourismus überrollt wurde, ist auch das Angebot an Unterkunftsmöglichkeiten beschränkt. Klobige, luxuriöse Hotel sucht man in Orten wie Sitia und Palekrasto bis auf wenige Außnahmen vergeblich. Stattdessen gibt es wunderbar gemütlich Ferienhäuser, die wunderbar in das beschauliche Bild der Region passen und Individualreisenden eine passende Bleibe bieten. Zudem gibt es einfach kleine Hotels oder Pensionen, in denen Urlauber ohne viel Luxus, dafür aber in freundlicher Atmosphäre und zu günstigen Preisen ein Zimmer mieten können. Finca Ferienhaus Mallorca tourist-online Ferienhäuser und Ferienwohnungen Ferienwohnungen von Privat weltweit
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